.. Theater

Theater Basel - Frankenstein

Fassung von Jan Dvorák und Philipp Stölzl
 » Oh, Frankenstein, sei nicht allen anderen gegenüber gerecht und tritt nur mich mit Füssen, dem deine Gerechtigkeit und sogar deine Zuneigung mehr als jedem anderen zusteht. Denk daran, dass ich dein Geschöpf bin. «

Kaserne Basel - She She Pop "Frühlingsopfer"

Kaum hat sich der Rauch der spektakulären 100 Jahr-Feierlichkeiten zu Igor Strawinskis «Le Sacre du Printemps» verzogen», kommen She She Pop und stochern in der Glut. Gemeinsam mit ihren Müttern bringen die Performerinnen «Frühlingsopfer» auf die Bühne und liefern somit den Gegenentwurf zu «Testament», wo mit den eigenen Vätern der Generationenwechsel verhandelt wurde. Im Mittelpunkt von «Frühlingsopfer» steht die verschwiegen abgründige Frage nach dem weiblichen Opfer in der Familie und in der Gesellschaft.

Die deutschen Kleinstädter

Ohne Titel und guten Ruf geht im Städtchen Krähwinkel gar nichts. Daher soll Sabine, die Tochter des Bürgermeisters auf Wunsch ihrer Familie mit dem schrulligen Bau-, Berg- und Weginspektorssubstitut Sperling verlobt werden. Ihr Herz schlägt jedoch für Fritz Olmers aus der Residenzstadt, auf dessen Ankunft sie verzweifelt wartet, um sie vor der unseligen Verlobung zu retten.

Jorinde und Joringel

Jorinde und Joringel sind ein junges Liebespaar, das versehentlich dem verwunschenen Wald zu nahe kommt, in dem die Zauberin Kattugla haust. Sie sind in großer Gefahr, denn wer in den Bannkreis der Zauberin gerät, den lässt sie zu Stein erstarren. Prompt werden sie erwischt. Kattugla verwandelt Jorinde in einen Vogel, fängt sie ein und sperrt sie in einen Käfig, genauso wie sie es schon mit vielen anderen Mädchen getan hat. Joringel fleht die Zauberin an, Jorinde freizulassen, doch Kattugla jagt den Jungen fort.

Lorenz Nufer

„Ùzivo Frau Stirnimaa!“
Ausgehend von Klassikern wie „Die Schweizermacher“ oder „Vol Spécial“, beschäftigte sich Lorenz Nufer in seiner Arbeit „Ùzivo Frau Stirnimaa!“ mit gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber Ausländern und Asylsuchenden. Entstanden ist eine musiktheatrale Farce quer durch die „balkanisierte Schweiz“.

22.05. – 24.5.2014
Ort: Kaserne Basel
www.kaserne-basel.ch

Das Weisse vom Ei

Von Euène Labiche / Christoph Marthaler

Eischnee, süsse Sahne, Vollmilch, Zucker – so lauten sie, die Zutaten für eine der traditionsreichsten Nachspeisen. Naheliegend ist, dass auch dem französischen Schriftsteller Eugène Labiche die als «île flottante» bekannte Süssspeise nicht ganz unbekannt war. Ihm nicht, und auch nicht den schaumweichen Charakteren seiner Komödien und Einakter, die sich zwei Jahrhunderte nach ihrer Erfindung plötzlich in Christoph Mar­thalers Inszenierung in bisher nie dagewesener Konstellation gegenüberstehen.

Choreographien von Sol León und Paul Lightfoot

Netherland Dans Theater Es ist eines der berühmtesten zeitgenössischen Ballettensembles der Welt: Das Nederlands Dans Theater gilt als das kulturelle Aushängeschild der Niederlande – dem Festspielhaus-Publikum sind die Arbeiten der Kompanie bestens bekannt. In den letzten Jahren hat es im Haus einen Generationswechsel gegeben: Statt Hans van Manen und Jiří Kylián prägen nun Paul Lightfoot und Sol León die Choreographien. Der Engländer und die Katalanin haben mit dem renommierten Prix Benois bereits so etwas wie den „Oscar“ der Tanzwelt gewonnen.

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